
Thermografie in der Tierphysiotherapie
Schmerzen erkennen – bevor sie sichtbar werden
Viele Beschwerden entstehen lange, bevor dein Tier sichtbar lahmt oder Schmerzen zeigt.
Mit der Thermografie können wir frühzeitig Auffälligkeiten erkennen – ganz ohne Stress oder Berührung.
Was ist Thermografie überhaupt?
Die Thermografie misst die Wärmeverteilung auf der Körperoberfläche deines Tieres.
Entzündungen, Verspannungen oder Fehlbelastungen zeigen sich oft als Temperaturunterschiede, lange bevor sie von außen sichtbar sind.

Die Wärme verteilt sich gleichmäßig über den Körper.
Es sind keine lokalen Überhitzungen erkennbar – ein Hinweis darauf, dass aktuell keine akuten Entzündungen oder Überlastungen vorliegen.

Bei einem gesunden Tier ist die Wärmeverteilung in vergleichbaren Körperbereichen meist symmetrisch.
Hier zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen den Vorderbeinen – ein möglicher Hinweis auf Überlastung, Entzündung oder Fehlbelastung.

Bei der Thermografie eines Pferdes betrachten wir nicht nur einzelne Bereiche, sondern den gesamten Körper.
So lassen sich Zusammenhänge erkennen – zum Beispiel, wenn eine Fehlbelastung in den Beinen zu Verspannungen im Rücken führt.
Gleichmäßige Wärmeverteilungen sprechen eher für einen unauffälligen Befund, während lokale Abweichungen gezielt untersucht werden sollten.
Wann ist eine Thermografie sinnvoll?
Typische Situationen:
- dein Hund oder Pferd wirkt „nicht ganz rund“
- unerklärliche Leistungseinbrüche
- wiederkehrende Lahmheiten
- Verdacht auf Verspannungen oder Entzündungen
- Kontrolle nach Verletzungen oder Behandlungen
👉 Kurz gesagt: Immer dann, wenn du das Gefühl hast, „da stimmt etwas nicht“.
Beispiele aus der Praxis
Hund – leichte Lahmheit, Ursache unklar
Der Hund zeigt nur gelegentlich eine minimale Lahmheit.
Im Wärmebild erkennt man eine deutlich erhöhte Temperatur im Schulterbereich.
👉 Ergebnis: gezielte Behandlung → schnelle Verbesserung
Pferd – Leistungsabfall ohne klare Diagnose
Das Pferd wirkt unmotiviert und läuft nicht mehr wie gewohnt.
Thermografie zeigt auffällige Wärme im Rückenbereich.
👉 Ursache: muskuläre Überlastung → gezielte Therapie möglich
Deine Vorteile
- frühzeitige Erkennung von Problemen
- komplett berührungslos & stressfrei
- keine Strahlenbelastung
- ideale Ergänzung zu Tierarzt & Therapie
- hilft, Ursachen gezielt einzugrenzen
So läuft die Untersuchung ab
- Dein Tier steht entspannt in ruhiger Umgebung
- Aufnahme der Wärmebilder (ohne Berührung)
- Auswertung der Bilder
- Besprechung der Ergebnisse mit dir

Die Thermografie zeigt deutlich, wie sich Druck und Belastung auf den Pferderücken auswirken.
Ungleichmäßige Wärmeverteilungen können auf Druckstellen, einen unpassenden Sattel oder muskuläre Überlastung hinweisen.
So lassen sich Probleme erkennen, bevor dein Pferd Schmerzen zeigt oder die Leistung nachlässt.

Thermografie macht sichtbar, wie Gamaschen oder Bandagen auf die Beine wirken.
Unterschiedliche Temperaturen können ein Hinweis darauf sein, dass es zu Druck oder Hitzestau kommt – oft unbemerkt.
So erkennst du frühzeitig, ob alles wirklich passt.

Veränderungen im Hufbereich bleiben oft lange unbemerkt.
Thermografie macht sichtbar, wenn sich Wärme – und damit mögliche Entzündungen oder Überlastungen – entwickeln.
Das hilft, rechtzeitig zu reagieren, bevor ernsthafte Beschwerden entstehen.
Unser Angebot speziell für Sattel- und Ausrüstungsthermografie
Wichtig zu wissen
Die Thermografie ersetzt keine tierärztliche Diagnose.
Sie ist ein frühes Warnsystem, um Probleme sichtbar zu machen und gezielt weiter abklären zu können.
Termin vereinbaren
Du möchtest wissen, ob dein Tier Beschwerden hat, die man noch nicht sieht?
👉 Melde dich gerne für einen Termin oder eine unverbindliche Beratung.
So erkennen wir Probleme frühzeitig