Schmerzgedächtnis
Schmerzgedächtnis beim Tier
Wie beim Menschen können auch Tiere ein sogenanntes Schmerzgedächtnis entwickeln. Dabei „merkt“ sich der Körper Schmerzen – selbst dann, wenn die ursprüngliche Ursache nicht mehr akut vorhanden ist.
Zusätzlich können Verknüpfungen im Gehirn entstehen: Bestimmte Situationen, Orte oder auch Personen werden mit Schmerz oder Unwohlsein assoziiert.
Das kann dazu führen, dass Tiere mit der Zeit empfindlicher reagieren, Berührungen meiden oder Behandlungen zunehmend ablehnen.
Besonders nach längeren Krankheitsverläufen, Operationen oder wiederholten Behandlungen kann sich ein solches Muster entwickeln.
Unterstützung durch Tierphysiotherapie
Hier kann die Tierphysiotherapie eine wichtige unterstützende Rolle spielen.
Mit ruhigen, individuell angepassten Griffen und gezielten Anwendungen schaffen wir eine entspannte Atmosphäre, in der positive Berührungserfahrungen ermöglicht werden können.
Ziel ist es, deinem Tier dabei zu helfen, wieder mehr Vertrauen zu fassen und Berührungen neu einzuordnen.
Für mehr Ruhe und Vertrauen
Sanfte Techniken, ein angepasstes Tempo und ein respektvoller Umgang stehen dabei im Mittelpunkt unserer Arbeit.
Sprecht uns gerne an – wir beraten euch individuell.
Hier ein kurzes Video, wie wir ein Pferd behandeln, das nach einer Operation ein Schmerzgedächtnis entwickelt hatte und sich nicht mehr richtig anfassen ließ.
Wenn dein Tier ein Schmerzgedächtnis entwickelt hat: Kontakte unsere ExpertenInnen, um eine sinnvolle Behandlung zu erfragen!